Modell

Das ideale Weinbau-Modell der Franciacorta befindet sich in ständiger Entwicklung. Die Änderungen benötigen Jahre und bestimmen Zyklen. Aber wie man weiß, sind die Zyklen in der Landwirtschaft sehr lang, werden in Jahrzehnten gemessen und oftmals von einer konservativen Kultur behindert, die an ihren Traditionen hängt. Die Franciacorta befreite sich schnell von diesen Zwängen und hat im Laufe der Zeit das Beste erprobt, was die weintechnischen Fachkenntnisse zu bieten hatten, mit dem Ergebnis, dass sich auch Weinkulturlandschaft und Agrartechniken deutlich schneller als anderswo geändert haben.
Heute sieht das Weinbau-Modell, das auch in den Produktionsrichtlinien erläutert wird Anpflanzungen mit Pflanzdichten zwischen 4.500 - 6.000 Rebstöcken pro Hektar vor, bei einem Maximalabstand zwischen den Reihen von 2,5 m und einem (empfohlenen) Mindestabstand auf der Zeile von 0,8 m.
Die Spalier-Anbauformen, mit aufstrebender Vegetation auf einer einzigen Vegetationsebene, sind die einzigen für die neuen Pflanzungen zugelassenen, die häufigsten Beschneidungsarten sind das Guyot-System (Bogenschnitt) und die Kordonerziehung (permanenter Kordon).
Lo Chardonnay è senz’altro la varietà predominante, rappresentando circa l’80% del “vigneto Franciacorta”, ma per effetto della grande eterogeneità pedologica e microclimatica si può usare il plurale: "gli Chardonnay della Franciacorta". Il risultato è che pur avendo una carta d’identità comune, un’immediata riconoscibilità del territorio di provenienza, i Franciacorta riescono con grande eclettismo ad esprimersi con un’amplissima gamma di interpretazioni stilistiche.
Während der Weißburgunder heute eine zusehends marginale, wenn auch entscheidende Präsenz bei der Anreicherung der Cuvée darstellt, wird der Spätburgunder immer mehr zur grundlegenden Ergänzung der ampelographischen Grundlage des Franciacorta-Weinbergs, wo er die höheren, weniger fruchtbaren Hanglagen besetzt.

Die Weinkulturlandschaft der Franciacorta ist auch an ihren dauerhaft grünen Weinbergen erkennbar. Eine häufige Zwischenreihenbehandlung reduziert den Wettbewerb zwischen den Gewächsarten und der Weinrebe. Die Zwischenreihenbegrünung sorgt auch im Wechsel mit regelmäßigen Bearbeitungen für besseren Bodenschutz, Erhaltung der Fruchtbarkeit, Vermehrung der organischen Substanz und die Kontrolle der Lebenskraft des Weinbergs.
Die sogenannte „Architektur“ des Weinbergs bietet gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Bearbeitungstechniken die beste Garantie für eine Entwicklung der Vegetation im Einklang mit den qualitativen und quantitativen Produktionsbedürfnissen. Das Ergebnis sind Moste mit einem reichen und komplexen Geruchsprofil und einzigartiger Fruchtreife, aber zugleich mit Säureausstattungen, die dem Franciacorta Ausgewogenheit, Frische und Langlebigkeit garantieren.