01/01/2013 - Entdecken Sie unsere Vorschläge für Wochenende in der Franciacorta.
04/01/2013 - Apertura delle cantine, dei produttori di prodotti tipici nei weekend 2013
Loc. Boschi, 3
25046 Calino di Cazzago S.M. (BS)
Italia
Tel.. 0307751042
Fax. 0307756000
http://www.monogram-franciacorta.it
cantina@castelfaglia.it
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Die Unternehmensphilosophie von Castel Faglia sieht die Erzeugung von qualitätsbewussten und traditionellen Franciacorta-Weinen vor, die das Gebiet voll zum Ausdruck bringen.
Der Landwirtschaftsbetrieb Castel Faglia befindet sich in Calino, einem Ortsteil von Cazzago San Martino, Provinz Brescia, im Herzen des herrlichen Weinbaugebiets Franciacorta.
Er steht im Besitz der Familie Cavicchioli, die seit 1928 Weinbauer und Erzeuger preisgekrönter und renommierter Weine sind.
Der Betrieb verdankt seinen Namen dem in 300 m ü.d.M. auf einem moränischen Hügel liegenden Schloss des antiken Eigentümers, Oberst Umberto Faglia. Über die Hänge dieses Hügels erstrecken sich, teils terrassenförmig angelegt, die Rebflächen. Die perfekte Ausrichtung, der steinige Boden und das Mikroklima tragen zu einer einzigartigen Traube bei, die in einer Umgebung mit unvergleichlichen Merkmalen heranreift.
Im Gebiet herrscht abwechselnd kontinentales und mildes mittelländisches Klima. Die Folge sind starke Temperaturschwankungen, die oft Grund für heftigen Sommerhagel sind.
Die Weinlese findet generell Mitte August/Anfang September statt, aber in ausgesprochen trockenen Jahren wird sie auf Anfang August vorverlegt.
Ausgesprochen bedeutsam für Castel Faglia ist die Auswahl der Trauben. Sie kommen nämlich nicht von großen Rebflächen, sondern eher von kleinen, wie Gärten angelegten Grundstücken, die große Qualität bieten. Das Ergebnis sind Trauben mit unterschiedlichen aromatischen Merkmalen.
Auf den ca. 17 ha großen Rebflächen von Castel Faglia werden, wie von der Produktspezifikation der Franciacorta-Weine vorgegeben, einzig Chardonnay, Pinot Bianco und, in kleineren Mengen, Pinot Nero angebaut.
Die Trauben werden vor dem Keltern einer strengen Auslese unterzogen: Nicht ganz perfekte werden ausgeschieden und nur gesunde Trauben werden vorsichtig von Hand gelesen und in Kisten abgelegt.
Nach dem Keltern und dem Trennen der Moste nach den einzelnen Feldern beginnt die alkoholische Gärung in kleinen Behältern bei streng kontrollierter Temperatur, um die organoleptischen Qualitätsmerkmale und die Persönlichkeit der Weine beizubehalten. In Castel Faglia gelten für das Keltern ausgesprochen strenge Regeln: Nur weich- und erstgepresster Most wird zum feinsten und elegantesten Wein verarbeitet.
Nach dem ersten alkoholischen Gären werden die noch jungen Weine vom Weinkundler Sandro Cavicchioli liebevoll umhegt und gepflegt: Es handelt sich hierbei nämlich um eine sehr delikate Phase, welche die Arbeit eines ganzen Jahres in Gefahr bringen könnte.
Ebenfalls ist es der Erfahrung des Weinkundlers überlassen, die Stichproben der Jahresproduktion zu verköstigen und zu bewerten, um die verschiedenen Cuvées zusammenzustellen und schlussendlich in Flaschen abzufüllen.
Dem noch stillen Wein werden nun vor dem Versiegeln in der klassischen Champagnotta-Flasche Zucker und ausgesuchte Hefen zugegeben. Sodann folgt die horizontal gestapelte Einlagerung der Flaschen in kalten Kellern, die im Fall von Castel Faglia in einen Hügel gegraben sind. Dort findet die Schaumbildung statt, d.h. beim Gären des Weins bildet sich natürliche Kohlensäure und somit die „Perlen“.
Dieser vorab die Gärung und dann den Ausbau umfassende Zeitraum nimmt für den Brut mindestens 18 Monate, für den Satèn und den Rosè 24 Monate und für Reserve-Weine, also di besten Cuvèes, die mit zunehmendem Altern noch an Qualität gewinnen, einige Jahre in Anspruch.
Am Ende dieser langen Reifezeit bildet sich im Flascheninneren ein Rückstand, der beseitigt werden muss, um sich an der Reinheit des Francicorta erfreuen zu können.
Der Flaschenhals, in dem sich nach dem Remuage - also nach dem täglichen Aufschütteln mit einem immer steiler gestellten Flaschenhals nach unten - der Gärungsdepot abgesetzt hat, wird vereist und der provisorische Verschluss geöffnet. Durch den internen Druck wird der Eispfropfen zusammen mit dem Depot weggeschleudert.
An diesem Punkt des langen Herstellungsverfahrens für Franciacorta-Weine werden die Flaschen eventuell der Dosage mit Zucker unterzogen, dann aufgefüllt und endgültig mit einem pilzförmigen Naturkorken und Drahtkörbchen verschlossen und schließlich der Aufmachung unterzogen.
Jede Flasche muss mit dem Kennzeichen des italienischen Staates versehen werden, das im Auftrag der Handelskammer von Brescia, die auch die für die Zuweisung des Docg-Prädikats an den Franciacorta erforderliche Bescheinigung ausstellt, allen Herstellern zugestanden wird, welche dem Konsortium zum Schutz des Franciacorta angehören. Dieses Siegel trägt den Schriftzug Franciacorta Denominazione di Origine Controllata e Garantita (kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung), einen eindeutigen alphanumerischen Code, das Fassungsvermögen der Flasche und das Logo „F“ des Konsortiums, ein weiteres Kennzeichen der Kontroll- und Aufsichtsfunktionen.
Am Ende der Aufmachung werden die Flaschen horizontal eingeschachtelt, noch einmal für einen gewissen Zeitraum, der nach Produktmerkmalen variieren kann, ausbauen gelassen und dann in den Handel gebracht.
Erst jetzt - nach gewissenhafter Verarbeitung der einzelnen Cuvèes, aus der Erfahrung zahlreicher Verköstigungen heraus, nach geduldigem Abwarten, dass die Zeit ihre Pflicht erfüllt - sind mit viel, viel Leidenschaft die Franciacorta von Castel Faglia genussfertig und richten sich mit dem betriebseigenen Monogram-Siegel an die erfahrene Franciacorta-Liebhaber.